Das Wetter erforschen mit Tinybop

Passend zum Herbstbeginn begeistert sich mein Sohn für eine App zum Thema Wetter. Von Tinybop habe ich ja schon mal eine andere App vorgestellt, diese hier lädt ebenso relativ “unkommentiert” zum Experimentieren und Selbst-erfahren ein. Nach Lust und Laune können hier (Regen-)Wolken an den Himmel “gemalt” oder Winde aufgewirbelt, Schneeflocken erschaffen oder ein Glas Wasser eingefroren werden. Wer mag, kann in Detail-Illustrationen Wassertropen in Wolken schaukeln lassen oder ein Haus mit einem Orkan der Windstärke 5 zum Einsturz bringen.

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Das Wetter – ein Kinderspiel und Kreislauf

Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass insbesondere der Wind es meinem Sohn angetan hat. Die Zerstörungswucht eines Wirbelsturms, der sogar Kühe und Traktoren mitreißt, ist ja auch faszinierend.

Die App ist in mehrere Kapitel unterteilt: Als Startbild dient eine Landschaft in der Wasser, Festland, Berge und die Sonne eine Rolle spielen. Zunächst in nächtlichem schwarz-weiß wird die Szene mit einem Tippen auf die Sonne bunt eingefärbt. Es ist Tag, leichte Winde ziehen vom Meer aufs Land. Tippt man am Himmel herum, entstehen Wolken. Je mehr man tippt, umso mehr Wolken entstehen, manchmal sind es dunkle, die an den Bergen hängen bleiben und abregnen. Sobald man mit dem Tippen aufhört, beginnen sich die Wolken – die keine Regenwolken sind – wieder aufzulösen.

Untermalt wird die Szene von leisem Pfeifen des Windes. Eine animierte Detail-Illustration zeigt, wie durch Verdunstung und Kondensation Niederschlag entsteht, der über Flüsse wieder im Meer landet. Ein ewiger Kreislauf eben.

Die Sonne und die Temperatur

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Temperatur. Zur Auswahl stehen kühle und warme Luft. Bläst kalte Luft rund ums Haus, verliert der Baum seine Blätter und die Blumen blühen ab (Herbst) bis sich Eiszapfen an den Ästen bilden und eine Schneeschicht über den Rasen und aufs Dach legt. Warme Luft taut die Schneedecke wieder auf und lässt den Baum und die Wiese von Neuem erblühen.

In drei Detail-Animationen kann auch noch erforscht werden, wie sich Wärme und Kälte auf Blumen vor dem Fenster, den Hund im Garten und ein Wasserglas auswirkt.

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Freies Spiel und Zusatzinfos über Wetter

Jede Szene ist mit wenigen Detail-Animationen ergänzt und bezaubernd gestaltet - auch im Klang. Für das Erkunden der Wetterphänomene gibt es kaum Anweisungen, wie bei allen Tinybop-Apps soll das “freie Spiel” gefördert werden. Wer mag, kann das zusätzlich (kostenlos) angebotene Handbuch auf der Tinybop-Website herunterladen und für eine Führung durch die App nutzen. Es liefert zudem Hintergrund-Fakten und -Details über die gezeigten Themen und schlägt Experimente und Fragen dazu vor. Aber auch ohne die ergänzende Unterlagen lassen sich die wesentlichsten Wettereinflüsse und -auswirkungen gut in der App erkunden.

Hier sind noch ein paar Einblicke von Tinybop selbst – die App ist aber wesentlich ruhiger gestaltet als dieses Teaser-Video ;-)


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